Therapie: Ziele und Aufbau

Für Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen besteht ein gemeinsames Risiko: die Verkalkung der Herzkranzgefäße. Ablagerungen in den Gefäßinnenwänden (Koronarsklerose) behindern die Versorgung des Herzmuskels. Folglich kann das Herz nicht mehr richtig arbeiten. Diese Unterversorgung kann sich durch Schmerzen in der Brust bemerkbar machen. Bei der Behandlung der KHK geht es vor allem darum, das Voranschreiten der Gefäßveränderungen zu verhindern und bereits vorhandene Gefäßschäden zu beseitigen. Werden diese Therapieziele erreicht, gewinnen Sie an Lebensqualität und können Folgeschäden vermeiden.

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Basistherapie

Die Grundlage für alle Behandlungsmethoden ist die Basistherapie. Sie verhilft Ihnen zu einer gesünderen Lebensweise und umfasst alle Maßnahmen, mit denen Sie selbst zur Behandlung der KHK und ihrer Risikofaktoren beitragen können. Die Basistherapie ist die Voraussetzung für die Vermeidung weiterer Gefäßveränderungen und Folgeschäden. Somit halten Sie ein wichtiges Mittel für Ihren Therapieerfolg und mehr Lebensqualität selbst in den Händen.
 

Die Ablagerungen, die sich bei der KHK in den Gefäßinnenwänden bilden, entstehen häufig durch Rauchen, falsche Ernährung und Bewegungsmangel.

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Medikamentöse Therapie

Verschiedenartige Medikamente sollen helfen, positiven Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung zu nehmen. Ihre Wirkung wird durch die Basistherapie unterstützt. Wenn beide Therapieformen optimal aufeinander abgestimmt sind, haben Sie gute Chancen, Ihren Gesundheitszustand dauerhaft zu verbessern und einen Herzinfarkt oder andere Folgeschäden zu vermeiden.
 

 




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Interventionelle Therapie

Ein gesunder Lebensstil und darauf abgestimmte Medikamente sind bei der KHK wirksame Maßnahmen, die Durchblutungsstörung des Herzmuskels langfristig abzubauen. In einigen Fällen können die Verengungen der Gefäße zum Zeitpunkt der Diagnose allerdings schon so weit fortgeschritten sein, dass ein schnelleres Eingreifen nötig ist. Dann kommen operative Eingriffe infrage.
 

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